SPD Ortsverein Germering

Herzlich willkommen bei der SPD Germering! An dieser Stelle informieren wir Sie über unsere politische Arbeit, unser politisches Programm und unsere zahlreichen Veranstaltungen. Unser Hauptaugenmerk gilt der Kommunalpolitik. Kommunalpolitik ist die Politik für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Die Kommunalpolitik hat dafür Sorge zu tragen, in ausgewogenem Maße auf die Bedürfnisse und Anliegen der Bevölkerung einzugehen und auf eine möglichst hohe Lebensqualität für alle zu achten.

 

 

Am 15. März 2020 finden bei uns die nächsten Kommunalwahlen statt. Am 6. November hat die SPD Germering Johannes Landendinger zum OB-Kandidaten nominiert. Außerdem kandidieren 40 Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für den Germeringer Stadtrat. Dr. Christoph Maier bewirbt sich für die SPD als neuer Landrat für den Landkreis Fürstenfeldbruck. Daneben kandidieren 14 Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Germering für den Fürstenfeldbrucker Kreistag.

Aktuelles

Traditionelle Weihnachtsfeier des SPD OVs Germering im kleinen Roßstall

Im Rahmen einer gemütlichen Weihnachtsfeier im kleinen Roßstall ehrte die Germeringer SPD am vergangenen Sonntag Ihre langjährigen Mitglieder für ihre Treue zur Partei und ihre Verdienste. Insbesondere Leonhard Köpf kann auf 48 Jahre Stadtratstätigkeit, davon 36 Jahre als Feuerwehr-Referent, zurückblicken.

Für 60-jährige Mitgliedschaft: Leonhard Köpf und Harald Müller

Für 50 Jahre: Helmut Ankenbrand, Klaus-Peter König, Georg Schneck

Für 40 Jahre: Joachim Blumenthal, Peter Faltermeier, Matthias Jena

Für 30 Jahre: Barbara Festini und Eike Höppner

Für 25 Jahre: Bettina Hermann-Wilden und Volker Blum

Für 20 Jahre: Eva Schmidt-Sibeth

Für 10 Jahre: Sylvia Hofmann

Neben Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gab es auch musikalische Einlagen des OB-Kandidaten Johannes Landendinger auf der Klarinette, eine launige Geschichte „was wäre geschehen, wenn Weihnachten heute stattgefunden hätte...“ sowie gute Gespräche und Diskussionen zur aktuellen Politik.

Germeringer SPD beteiligt sich an Aktionsbündnis zum Klimaschutz

Die SPD Germering hatte gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Aktionsbündnisses "Germering For Future" zum gemeinsamen Protest für mehr Klimaschutz aufgerufen. Ungefähr 40 Menschen waren dem Aufruf gefolgt und versammelten sich am gestrigen Freitag um 10:30 Uhr vor der Germeringer Stadthalle, um gemeinsam zur Großkundgebung nach München zu fahren. Für den SPD-OB-Kandidaten Johannes Landendinger (Mitte rechts im Bild) ist klar, dass die Klimakrise nur durch gemeinsame, überparteiliche Anstrengungen bewältigt werden kann. So kam es dann auch zu dem Foto, auf dem neben den SPD-Mitglieder (von links nach rechts) Klaus-Dieter Schiffauer (Stadt- und Kreistagskandidat der SPD), Klaus-Peter Müller (Stadt- und Kreistagskandidat der SPD), Daniel Liebetruth (Stadt- und Kreistagskandidat der SPD), Johannes Landendinger, Fereschteh Erschadi-Zimmermann (Stadträtin der SPD) auch die Spitzenkandidatin der Grünen zu sehen ist.

Die Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2020 steht – es gibt viele neue Gesichter

Mit unserem OB-Kandidaten Johannes Landendinger gelang uns ein Überraschungscoup! Johannes ist zwar erst im August nach Germering gezogen, hat aber Germeringer Wurzeln. Er ist gelernter Sozialpädagoge, arbeitet im Jugendamt Dachau und ist bislang Co-Vorsitzender des SPD Ortsvereins Petershausen. Er arbeitet sich intensiv in die Germeringer Themen ein und hat auch schon konkrete Vorstellungen, was er ändern bzw. vorantreiben will.

Johannes führt auch die Stadtratsliste an. Es folgen Jussra Zamani auf Platz 2, Christian Gruber auf Platz 3. Von den bisherigen Stadträten treten nur Fereschteh Erschadi-Zimmermann (Platz 4) und Saskia Schon (Platz 8) erneut an. Auf den Plätzen 5-7 kandidieren Klaus-Peter Müller, Andrea Schaal und Daniel Liebetruth, es folgen Klaus-Dieter Schiffauer (9), Loverna Dehnert (10), Hakan Hökerek (11), Frauke Witthöft (12), Maximilian Hermenau (13), Hatice Sadi-Hökerek (14) Dierk Scheide (15), Irmgard Volland (16), Harald Müller (17), Hannelore Fesenmeier(18), Uwe Kosubeck (19), Sylvia Hoffmann (20). Auch auf den weiteren 20 Listenplätzen sind sowohl langjährige Mitglieder, als auch neue Namen vertreten. Insgesamt ist uns eine gute Mischung aus allen Altersgruppen, erfahrenen Lokalpolitikern und Neulingen, sowie einer Vielfalt von Berufen gelungen.

Die Arbeiten am Wahlprogramm, das von verschiedenen Arbeitsgruppen erstellt wird, sind auch schon relativ weit fortgeschritten. Der Wahlkampf kommt ins Rollen.

Die Germeringer SPD beteiligt sich am Germeringer Aktionsbündnis für mehr Klimaschutz

Die SPD Germering hat sich dem Aktionsbündnis "Germering for Future" angeschlossen und ruft alle Germeringer Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich am 20.9.2019 um 5 vor 12 vor der Stadthalle an der gemeinsamen Demonstration für mehr Klimaschutz zu beteiligen.

Germering for Future stellt unter Anderem folgende Forderungen (Auszug aus dem Flyer des Bündnisses):

Gemeinsam mit Fridays for Future (FFF) stellen wir fest: „Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Erde laut IPCC bereits um circa ein Grad Celsius erwärmt. Es bleibt daher wenig Zeit, den Klimawandel aufzu- halten und so zu verhindern, dass die Kipppunkte im Klimasystem überschritten werden. Tun wir das nicht, werden die verursachten Schäden weit höhere Kosten mit sich bringen als alle Investitionen in konkrete Maßnahmen zu Vermeidung der Klimakatastrophe.“
Unsere Generation ist die erste, die die Folgen des Klimawandels spüren wird und gleichzeitig die letzte, die sie eindämmen kann. Darum ist jetzt die Zeit des Handelns gekommen. Für die Politik auf nationaler und internationaler Ebene, genauso aber auch für die Lokalpolitik vor Ort und jede und jeden Einzelnen von uns. Unser Protest am 20. September und darüber hinaus soll darum den Druck auf die politischen Entscheidungsträger*innen erhöhen, aber auch unsere Bereitschaft signalisieren, die notwendigen Veränderungen mitzutragen und mitzugestalten. Unsere Forderungen richten sich daher (1) im Anschluss an FFF an die Regierungen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene, (2) speziell und konkret an den Stadtrat in Germering und (3) an jede und jeden Einzelnen von uns.

1. Forderungen im Anschluss an Fridays for Future: Wie FFF sehen wir das Pariser Abkommen als verbindliche Grundlage für effektive Klimaschutzmaßnahmen, die auf internationaler Zusammenarbeit basiert. Wir fordern wie FFF die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens und des 1,5 Grad-Celsius-Zieles. Explizit fordern wir für Deutschland: Nettonull 2035 erreichen, Kohleausstieg bis 2030, 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Entscheidend für die Einhaltung des 1,5 Grad-Zieles ist, die Treibhausgasemissionen so schnell wie möglich stark zu reduzieren. Deshalb fordern wir bis Ende 2019: Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger, 1⁄4 der Kohlekraft abschalten, Die 10H-Regel abschaffen, Eine CO2-Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden wie die Kosten, die dadurch uns und zukünftigen Generationen entstehen. Laut UBA sind das 180 Euro pro Tonne CO2.

Zur Erreichung dieser Ziele sind grundlegende Veränderungen nötig, die jetzt initiiert werden müssen. Dies betrifft vor allem die Sektoren Energieerzeugung, Wohnen und Bauen, Industrie, Transport und Verkehr sowie Landwirtschaft.
Die Verwirklichung dieser Forderungen muss sozial verträglich gestaltet werden und darf nicht einseitig zu Lasten von Menschen mit geringem Einkommen gehen.

2. Konkrete Forderungen an den Germeringer Stadtrat: Die Notwendigkeit, Maßnahmen zur Eindämmung der Klimakrise zu ergreifen, nimmt Städte im besonderen Maße in die Verantwortung, denn sie sind weltweit für ca. 80 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Städte können daher zu Zentren und Agenten des Wandels werden. Sie haben entscheidenden Einfluss auf die Bereiche Verkehr, Bauen und Wohnen, Energieerzeugung sowie Umgang mit Ressourcen und können in ihrer eigenen Verwaltung beispielhaft vorangehen. Unsere Forderungen richten sich daher ganz konkret auch an den Germeringer Stadtrat und die Stadt Germering.

A. Mobilität
1. Vorrang des Fahrrads vor dem Auto im Stadtverkehr
- Sichere, breite und komfortable Radverkehrsanlagen
- Durchgängiges und leistungsfähiges Rad-Vorrangnetz
- Sichere, komfortable und stressfreie Kreuzungen und Einmündungen
- Bedarfsgerechte, flächendeckende und sichere Fahrradabstellmöglichkeiten - Lastenradvermietung einführen

2. Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs
- ÖPNV kostenlos ab 2025
- ab sofort keine Anschaffung mehr von fossil betriebenen Fahrzeugen im ÖPNV - Ausbau der Kapazitäten

3. Schaffung autofreier Zonen und Stadtviertel auch in Germering (auch durch Einführung eines flexibleren Stellplatzschlüssels)

B. Stadtplanung und Gebäude
1. Energieeffizienz verbessern
- Einhaltung von höheren Energieeffizienz-Standards bei bestehenden Gebäuden der Stadt.
- Förderprogramme für energetische Sanierung von Privathäusern aufsetzen
- Alle Möglichkeiten des Baurechts ausschöpfen, um die Energieeffizienz von Neubauten zu forcieren

2. Photovoltaik und Solarthermieanlagen ausbauen
- Photovoltaik- oder Solarthermieanlage verpflichtend für städtische Gebäude.
- Photovoltaik- oder Solarthermieanlage bei privaten Bauvorhaben empfehlen und fördern.
- Alle Möglichkeiten des Baurechts ausschöpfen, um die Nutzung von Photovoltaik- oder Solarthermieanlage zu forcieren.

3. Konsequente Beschränkung der Flächenversiegelung. Dach-, Fassaden- und Freiflächenbegrünung fördern.


4. Autofreie Stadtplanung mit stark reduzierten Stellplätzen für neu zu bebauende Gebiete


5. Die Erstellung von Dekarbonisierungs- bzw. Energiekonzepten wird elementarer Bestandteil der Bauleitplanung und bei Umsetzung von städtebaulichen Wettbewerben.

C. Energieversorgung
1. Bau einer Photovoltaikanlage auf der Autobahngalerie.

2. Die Germering Stadtwerke zum erneuerbaren Energieerzeuger ausbauen

D. Ressourcenverbrauch, Ernährung und Abfall
1. Die Recyclingquote soll im Stadtgebiet ab 2030 bei mind. 90% liegen

2. Überarbeitung der Abfallwirtschaftsordnung: Zero waste soll sich lohnen

3. Germering soll spätestens ab 2025 vollständig einwegplastikfrei sein (Satzung öffentlicher Feste entsprechend überarbeiten)

4. Erhöhung des Anteils an vegetarischen und veganen Gerichten in allen städtischen Verpflegungseinrichtungen auf mindestens 75%. Dabei 100% bio-zertifiziert und nach Möglichkeit regional und saisonal

E. Stadtverwaltung
1. Abzug aller finanziellen Rücklagen und Anlagen der Stadt Germering aus klimaschädlichen Wertanlagen (Divestment)

2. Einstellung einer Klimaschutzmanager*in, deren Arbeit und Initiativen hohe Priorität zukommt.

3. Das Bekenntnis des Stadtrats zur Nachhaltigkeit von 2007 konsequent umsetzen

Neben der Stadt fordern wir auch die Kirchen und lokalen Firmen auf, ihre Dachflächen möglichst mit Photovoltaik-Anlagen zu versehen.

3. Forderungen an jede und jeden von uns: Der Wandel kann trotz der notwendigen, ambitionierten Ziele gut gelingen, wenn wir bereit sind, die notwendigen Veränderungen mitzutragen und im persönlichen Bereich umzusetzen. Darum nehmen wir uns auch selbst in die Pflicht und fordern alle dazu auf:
- Dem Fahrrad und dem ÖPNV im Nahbereich und ansonsten dem ÖPNV konsequent den Vorzug vor dem Auto zu geben

- Lieber Zug als Flug, entdecke die Region

- Vegetarische Gerichte entdecken, den Fleischkonsum einschränken

- Energie sparen

- Konsequent Müll sparen und trennen

- Biologisch, regional, saisonal und fair einkaufen

- Mit regenerativen Energien heizen

- Möglichst Photovoltaikanlagen auf dem Dach installieren

- Klimapositive Maßnahmen der Stadt unterstützen und mittragen (z.B. Ausbau des Radwegenetzes und des ÖPNV)

- Gärten naturnah gestalten

- Achtsamer Umgang mit Lebensmitteln

- Weniger ist mehr, auch beim Silvester-Feuerwerk

Wir haben jetzt die Chance, Verantwortung zu übernehmen und umzusteuern, um den Klimawandel zu begrenzen. Dazu sind die genannten grundlegenden Umstellungen im Bereich Verkehr, Bauen und Energie- gewinnung nötig, aber auch möglich, wenn wir alle sie mittragen. Unsere Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten sind immer umfassender als die eingefahrenen Wege aus Vergangenheit und Gegenwart. Das Wissen und die Konzepte zum Umsteuern liegen bereit und können von uns im Prozess weiter angepasst und gestaltet werden.
Es gibt nicht nur negativen Kipppunkte, die ein rettendes Eingreifen in Umweltzerstörungsprozesse unmöglich machen, sondern auch positive Kipppunkte des gesellschaftlichen Klimas und der Bereitschaft, notwendige Veränderungen mitzutragen und zu gestalten. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, diesen positiven Kipppunkt zu erreichen.

Beteiligen Sie sich an der Erstellung des Wahlprogramms der Germeringer SPD für die Kommunalwahlen 2020

Wir laden Sie als Germeringer Bürgerinnen und Bürger dazu ein, Ihre Ideen in die Erstellung unseres Wahlprogramms für die Kommunalwahlen 2020 einzubringen. Kommen Sie mit uns unter dem Motto „Gestalten Sie die Zukunft Germerings“ am 27. Juli von 10 bis 14 Uhr im Forum der Stadthalle Germering zusammen und bringen Sie Ihre Ideen und Anliegen für Germering ein.

Germering geht auch sozialdemokratisch.

SPD Germering bringt im Rahmen der Interkulturellen Woche die Menschen zum Tanzen

Nach dem Motto „Dancing around the World“ hat die SPD Germering am Donnerstag Abend Menschen aus allen Nationen ins Nachtasyl in der Stadthalle eingeladen, um ins Gespräch zu kommen und den Klängen der südamerikanischen Live-Band  „Buena Vida“ zu lauschen. 

Trotz zugkräftiger Parallelveranstaltungen – Kabarett im Orlandosaal und eine hochkarätig besetzte Podiums-Diskussion über Europapolitik – fanden sich über 50 Leute im Nachtasyl ein, um sich von der südamerikanischen Musik der begeisternden Band zum Tanzen hinreißen zu lassen. Fast alle Gäste  - ob jung, ob älter - fanden sich schnell auf der Tanzfläche und kamen nicht mehr zum Sitzen. Der Abend ging viel zu schnell vorüber und entließ das Publikum in bester Laune.

 

Offensichtlich hat diese Veranstaltungen bei der Germeringer Bevölkerung einen Nerv getroffen, der jetzt geradezu nach Wiederholung schreit. Ein großes Lob an die Organisatorin, SPD Stadträtin Erschadi-Zimmermann.

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.

Willy Brandt (1913-92)