Carmen Wegge, Bundestagskandidatin im BWK 224 Starnberg, Landberg und Germering

Für Sie in den Bundestag

Liebe Germeringerinnen und Germeringer, mein Name ist Carmen Wegge und ich kandidiere im Bundestagswahlkreis 224 (Starnberg – Landsberg – Germering) für den Bundestag.

Steckt die Sozialdemokratie als solche in der Krise? Ganz klar: „Nein!“. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität waren für uns als SPD schon immer die richtigen Ratgeberinnen. Das sieht man aktuell an den Corona-Maßnahmen im Bund, die eine klare SPD-Handschrift tragen. Oft hört man: „Ohne die SPD wäre es noch viel schlimmer!“. Und genau da möchte ich ansetzen. Die Politik des Rettens hat uns in den letzten Jahren oft in Situationen gebracht, in denen wir das größte Übel verhindern mussten oder wenigstens noch ein bisschen für die Bürger*innen rausgeholt haben. Oft mussten wir dabei ein Stückchen von uns selbst aufgeben.

Ich will, dass die Menschen wieder sagen: „Mit der SPD wird alles besser!“. Lasst uns zeigen, dass bei der SPD alle Generationen hinter gemeinsamen Idealen vereint sind. Lasst uns zeigen, dass wir uns nicht für uns selbst, sondern für die einsetzen, die nicht gehört werden. Lasst uns zeigen, dass wir die sind, denen man seine*ihre Stimme geben sollte.

Kämpft mit mir zusammen für Mehrheiten jenseits von Partnerschaften, in denen es nur Kompromisse gibt, bei denen wir Bauchschmerzen haben. Ich stehe auf jeden Fall in den Startlöchern.

Auf meiner Kandidaten-Webseite könnt ihr mich und die Inhalte, die mir besonders am Herzen liegen, kennen lernen. Schön, dass ihr vorbeischaut!

Über mich

Im Jahr 1989 bin ich in der Wiege des Ruhrgebiets (Sprockhövel) geboren. Ich stamme also aus einer typischen „Ruhrpott-Arbeiter*innenfamilie“, mein Uropa ist noch in die Zeche „auf Arbeit“ gegangen.

Im Alter von 15 Jahren bin ich dann nach Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck gezogen und habe dort den Rest meiner Jugend verbracht. In Bayern begann auch mein gesellschaftliches Engagement, zunächst als Pressesprecherin und dann als 1. Vorsitzende des Vereins TROJA Olching e.V.. Hier setzte ich mich für das Jugendcafé in Olching ein, das von Jugendlichen für Jugendliche betrieben wurde. Ich fing an, für die SZ Jugendseite zu schreiben und beteiligte mich als Chefredakteurin beim Projekt „Nie Wieder-Magazin“ des Fördervereins für internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V.

Parallel dazu fing ich an, auf Poetry Slam Bühnen zu stehen und selbstgeschriebene Texte vorzutragen – auch hier waren bereits Themen wie Gerechtigkeit und gesellschaftliche Ungleichheit meine Wegbegleiterinnen. Während meines Jurastudiums war ich mit meiner Poesie im ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus unterwegs – bis nach England, Togo und an die Elfenbeinküste. Zudem begann ich, bei afk TV zu moderieren, Poetry Slams zu veranstalten und Kreativ-Schreiben Workshops an zahlreichen Schulen in Oberbayern zu geben.

2018 beendete ich mein zweites juristisches Staatsexamen. Seitdem befinde ich mich auf dem Weg, Arbeitsrichterin zu werden. 2019 heiratete ich die Liebe meines Lebens. Ende diesen Jahres, 2020, werden wir zu Dritt sein – das wird meine politische Perspektive und meinen Fokus sicherlich noch einmal erweitern. Darauf freue ich mich schon.

Zwar bin ich durch mein Leben schon früh sozialdemokratisch sozialisiert worden, aufgrund meines überparteilichen Engagements entschied ich mich aber erst 2013 in die Partei einzutreten. Schnell fand ich in der SPD und bei den Jusos einen Platz, an dem ich mich einbringen und meine ersten Erfahrungen als Kandidatin sammeln konnte – damals noch zur Kommunalwahl 2014.

Über die Jusos München und die Jusos Oberbayern führte mich mein Weg in den Landesvorstand der Jusos Bayern. Auch auf Juso-Bundesebene habe ich mich im Projekt „Sinn und Zweck von Strafe“ eingebracht. Aktuell arbeite ich im Projekt „Armut und Sozialstaat“. Für die Jusos sitze ich derzeit im SPD München Vorstand. Darüber hinaus bin ich stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende und schon Delegierte für die SPD bei Bezirks – Landes oder Bundesparteitagen gewesen. Im Kommunalwahlkampf 2020 war ich zudem für die Zielgruppenveranstaltungen der Münchner SPD zuständig.

Mein politisches Engagement für die SPD und die Jusos bescherte mir einige der schönsten, aufregendsten und arbeitsintensivsten Augenblicke und Zeiten meines Lebens. Als sich die Bayerische Staatsregierung entschied, das Polizeiaufgabengesetz neu zu gestalten, initiierte ich eine Popularklage, die von Jusos und meinem Mann geschrieben und beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof eingereicht wurde. Ich saß zudem im Sprecher*innenrat des noPAG Bündnisses und organisierte mit zahlreichen anderen Organisationen mehrere Großdemos in München, die ich auch moderieren durfte. Außerdem war ich dabei, als wir beim letzten Bundesparteitag die Sanktionen für Hartz IV abschafften und damit eine Kehrtwende in unserem Verständnis von Sozialpolitik hinlegten.

Immer gerne denke ich auch an die inzwischen bestimmt in die Tausende gehenden Vorstands – oder Arbeitskreissitzungen zurück, in denen man sich inhaltlich vortrefflich streiten kann, aber am Ende trotzdem progressive Positionierungen findet. Insbesondere für unsere Vision von Europa, den Antrag zu Art. 15 GG oder das Recht auf Wohnungstausch habe ich gerne gekämpft. Ohne in die Zukunft schauen zu können, diese Partei wird mich so schnell nicht los.

Sprechen Sie mich an

Politik lebt vom Dialog. Ich freue mich auf Ihre Meinung und Ihre Anregungen.

Carmen Wegge

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