Germering geht auch sozialdemokratisch.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Bei den Kommunalwahlen geht es darum, die Weichen für die nächsten 6 Jahre in Germering zu stellen. Mit unserem Programm "Germering geht auch sozialdemokratisch" wollen Wir gemeinsam mit unserem OB-Kandidaten Johannes Landendinger die Situation für die Pendler schnell und spürbar verbessern (z.B. Ausbau ÖPNV, Seilbahn als Ergänzung zur überlasteten S-Bahn), Familien entlasten (z.B. Gebührenfreiheit für Kindergärten und KiTas), die Umwelt und das Klima schützen (durch einen ganzheitlichen Ansatz) und zügig und nachhaltig für bezahlbaren Wohnraum für ALLE sorgen (z.B. durch kommunalen Wohnungsbau genossenschaftliche Modelle).
Wir laden Sie ein: Kommen Sie ins Gespräch mit uns, sagen Sie uns Ihre Meinung. Denn wir wollen gemeinsam mit Ihnen eine gute Politik für unsere Heimatstadt machen, die uns allen am Herzen liegt.

 

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Bauen und Wohnen

Bauen und Wohnen

Wir wollen einerseits bezahlbaren Wohnraum für alle Bürger*innen schaffen, andererseits flächenschonend bauen. Insofern beabsichtigen wir, vorrangig Baulücken zu schließen, bevor neue Flächen zu Bauland umgewidmet werden. Um weniger Bodenversiegelung und eine bessere Durchlüftung zu erreichen, ist es zielführend, mehr in die Höhe zu bauen und dafür mehr Abstand zwischen den Gebäuden zu lassen. Wir fordern die Erhöhung des Bestands an Sozialwohnungen und Mietwohnungen sowie die Förderung von Wohnungsbau-genossenschaften.

Unsere Ziele:

  • Es soll keine Bevorratung von Bauland zu spekulativen Zwecken geben! Deshalb ist das Baurecht für bestehende Baulücken zu überprüfen und ggfs. die Bebauung per Baugebot durchzusetzen
  • Bei Nachverdichtungen ist die Baufläche zu verkleinern und ggf. als Ausgleich mehr Höhe zu genehmigen
  • Potential für Aufstockungen überprüfen bzw. Hauseigentümer zu Aufstockungen und Dachgeschoss-Ausbau ermutigen
  • Überbauungen z.B. von Großparkplätzen und Supermärkten fördern
  • Voraussetzungen für Vorkaufsrechte durch die Stadt schaffen und konsequent nutzen
  • Nach Möglichkeit vor Vergabe von neuem Baurecht Grundstücke durch die Stadt ankaufen, um Einfluss auf die künftige Flächennutzung zu haben. Keine Verkäufe von stadteigenen Grundstücken, sondern primär Vergabe im Erbbaurecht
  • Konsequente Durchsetzung einer sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) mit mindestens 30%-Anteil an geförderten Wohnungen. Darüber hinaus Förderung von Mietwohnungsbau, Wohnungsbaugenossenschaften und alternativen Wohnkonzepten (z.B. Mehrgenerationenwohnen)
  • Die Einführung eines „Einheimischen-Modells“ sollte angestrebt werden
  • Wenn neues Baurecht gewährt wird, sollten die Investoren nicht nur bei der Schaffung von zusätzlichem Wohnraum, sondern auch bei der Schaffung von zusätzlichen Büro- und Gewerbeflächen an den entsprechenden Folgekosten für die Infrastruktur beteiligt werden.
  • Große Arbeitgeber in Germering sollen sich im Mietwohnungsbau engagieren (z.B. in Form von Werkswohnungen)
  • Fortführung des Germeringer Mietspiegels
  • Einführung einer Zweckentfremdungssatzung für Wohnungen ähnlich der Landeshauptstadt München

 

Verkehr

Verkehr

Für die Zukunft gilt es, den Individualverkehr mit KFZ zu reduzieren. Dies erfordert einen kontinuierlichen Ausbau des ÖPNV und Radwegenetzes sowie verstärkte interkommunale Zusammenarbeit, insbesondere mit der Stadt München wegen der vielen beruflich bedingten Pendler. Außerdem wollen wir für mehr Verkehrssicherheit sorgen, insbesondere für Radler und Fußgänger.

Unsere Ziele:

  • Beim Freistaat und bei der Stadt München auf Ausbau der S-Bahnkapazitäten und U-Bahn-Verlängerung nach Germering drängen
  • Bau einer Luftseilbahn von Germering über Freiham nach München Pasing zur schnellen Schaffung zusätzlicher Kapazitäten im ÖPNV
  • Ausbau der Busverbindungen, z.B. nach Moosach, südlich der S-Bahn nach Harthaus sowie Verlängerung der Buslinie 858 bis zur S-Bahn nach Harthaus
  • Generelle Lückenschließung im Radwegenetz der Stadt, insbesondere auch in Nord-Süd-Richtung
  • Kostenfreie innerörtliche Busse
  • Ausbau einer leistungsfähigen Fahrradtrasse in Zusammenarbeit mit der Stadt München an der Landsberger Straße in die Innenstadt sowie Bau eines Radwegs nach Gauting mit Anbindung an die KIM
  • Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität in der Otto-Wagner-Straße
  • Bau von Fuß- und Radweg auf der Südseite der Industriestraße
  • In engen Straßen, auf denen nur ein KFZ passieren kann und es wenig Ausweichmöglichkeiten für Gegenverkehr gibt, ist zu prüfen, ob sich Einbahnregelungen in Verbindung mit Parallelstraßen oder alternativ Parkverbotszonen für mehr Ausweichmöglichkeiten anbieten
  • Einschränkung von Parkmöglichkeiten für LKWs in Wohngebieten
  • An verkehrsstarken Kreuzungen zur Vermeidung von Abbiegeunfällen Ampel-schaltungen so ändern, dass es für Fußgänger und Radfahrer einerseits und Autos andererseits getrennte Grünphasen gibt
  • Verlängerung der Einfädelspuren auf die B2 und Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h
  • Schleichwege durch Germering zur Umgehung von Staus auf BAB und Bundesstraßen unattraktiv machen (z.B. durch einen Rückbau der „Spange“)
Umwelt- und Klimaschutz

Umwelt- und Klimaschutz:

Nur ein nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz wird die Lebensqualität in Germering erhalten. Hierfür muss der Flächenverbrauch minimiert, der Umstieg auf erneuerbare Energien beschleunigt sowie Flora und Fauna besser geschützt werden. Wir wollen unsere Mitgliedschaft im Klimabündnis aktiv leben. Für uns ist es selbstverständlich, dass in Zukunft alle Entscheidungen des Stadtrats auf ihre Klimaverträglichkeit überprüft werden.

Unsere Ziele:

  • Alle Beschlüsse des Stadtrats sollen einen „Klima-Check“ erhalten, bei dem ihre Auswirkungen auf das Klima geprüft werden und nötige Nachbesserungen zugunsten des Klimaschutzes gefordert werden können.
  • Mehr in die Höhe bauen und dafür mehr Abstand zwischen den Gebäuden bzw. der Umfeldbebauung für besseres Mikroklima und Durchlüftung
  • Insbesondere bei Nachverdichtungen sollte mehr Abstand zur Grundstücksgrenze eingehalten und dafür höher gebaut werden. So werden mehr Grünflächen erhalten und die Bodenversiegelung reduziert
  • Verringerung von großflächigen Außenparkplätzen durch TG-Parkplätze oder Parkplätze im EG mit Gewerbeflächen in den Obergeschossen
  • Im Rahmen von Baugenehmigungen generell auf Dach- und Fassadenbegrünung bzw. den Einsatz von Solarenergie bestehen
  • Förderung von erneuerbaren Energien (z.B. Photovoltaikanlage auf der Autobahngalerie mit Bürgerbeteiligung) und Energie-Einsparung. Die Stadt soll dabei eine Vorreiterrolle einnehmen und das Beratungsangebot ausbauen
  • Germering soll ab spätestens 2025 vollständig einwegplastikfrei sein
  • Förderung der Ansiedelung eines Unverpackt-Ladens oder entsprechender Stationen in den Supermärkten
  • Vermeidung des Einsatzes von Pestiziden/Insektiziden im gesamten Stadtgebiet sowie Verhandlungen mit den Germeringer Landwirtinnen und Landwirten über ökologische Schädlingsbekämpfung auf den umliegenden Feldern zum Schutze von Flora und Fauna und für eine gesunde Umwelt auch für künftige Generationen
  • Verringerung des Lichtsmogs wegen Irritation von Insekten und Vögeln: Verordnung zur Abschaltung von Leuchtreklamen (z.B. zwischen 24:00 Uhr und 6:00 Uhr)
  • Ebenso generelle Abschaltung von Ampelanlagen in den Nachtstunden soweit wegen Verkehrssicherheit nicht unbedingt erforderlich zur Stromersparnis und Vermeidung unnötiger Umweltbelastung durch Lärm und Abgase wartender KFZ
  • Verbot von Laubbläsern bzw. Laubsaugern wegen Lärmbelästigung und zum Schutz der Insekten
  • Aufbau eines Angebots von elektrischen Lastenfahrrädern zum Ausleihen (z.B. für Fahrten zum Wertstoffhof)
  • Bei den zuständigen Behörden auf bessere Überwachung der Einhaltung des Anflug-Korridors für Oberpfaffenhofen (nördlich von Germering) drängen, nachdem die Flugzeuge häufig quer über das Stadtgebiet „abkürzen“
Stadtentwicklung – Vision Germering 2030

Stadtentwicklung – Vision Germering 2030

Wir fordern eine langfristige und nachhaltige Stadtentwicklung mit frühzeitiger Einbindung der Bürgerschaft. Dabei sollten sowohl die Attraktivität einzelner Stadtquartiere als auch die der Naherholungsgebiete im Vordergrund stehen.

Unsere Ziele:

  • Ausweitung der Stadtentwicklungsplanung auf alle Stadtquartiere
  • Bildung einer Stadtentwicklungskommission, die langfristige Konzepte entwickelt. Die Bürger*innen sind frühzeitig im Rahmen von Workshops einzubinden und die Ergebnisse planungsrechtlich abzusichern
  • Einplanung von großzügigen Gemeinbedarfsflächen, z.B. in Form von Parks und Spielplätzen
  • Quartierszentren attraktiver machen, etwa durch bessere Nahversorgung und Treffpunkte insbesondere für junge Leute
  • Preisgünstige Räume schaffen bzw. erhalten für Künstlerateliers, Übungsräume für Musiker und Vereine etc.
  • Bei Gewerbeansiedlung eher auf kleinteiliges Gewerbe mit vielen und anspruchsvollen Arbeitsplätzen setzen
  • Generell mehr Mischnutzungen ermöglichen – unten Läden und Kleingewerbe, oben Praxen / Büros und Wohnungen
  • Langfristig weniger Platz für Autos im Germeringer Straßennetz, sondern mehr Platz für Fußgängerzonen, Fahrradstraßen und ÖPNV
  • Einrichtung einer Zweigstelle des Landratsamtes einschließlich einer Zulassungsstelle
Inklusion – Integration – Pflege

Inklusion – Integration – Pflege

Wir alle sind auf unterschiedlichste Weisen engagiert: Wir bringen unseren Kindern bei, dass sie ihre Zukunft selbst gestalten können, dass es auf sie ankommt. Wir sorgen dafür, dass sich junge und ältere Generationen begegnen und Zeit miteinander verbringen. So können alle das Gefühl haben dazuzugehören und genießen dennoch ihre individuelle Entscheidungsfreiheit. Alle fühlen sich sicher, weil sie eine Perspektive für sich sehen.

Aber wir Sozialdemokrat*innen wissen, dass Engagement nur dann Früchte trägt, wenn das Umfeld stimmt. Deshalb engagieren wir uns nicht nur für unsere eigenen Familien, sondern in einer politischen Partei. Wir kämpfen dafür, dass uns alle Menschen und alle Kinder gleich viel wert sind. Wir sind davon überzeugt, dass es private Sicherheit nur geben kann, wenn alle etwas an die Gesellschaft abgeben. Menschen mitnehmen, die es nicht allein schaffen, ist eine sozialdemokratische Kernkompetenz.

Menschenwürde ist für uns deshalb eine Frage der alltäglichen Praxis. Wie sollen Kinder lernen, sich selbstsicher zu behaupten, wenn das Arbeits- und das Sozialamt Väter oder Mütter immer wieder zu Bittsteller*innen degradiert? Was wird zum Beispiel aus Oma und Opa, wenn die Entfernung zu den Kindern und Enkeln sehr weit und die Arbeitsbelastung der Eltern zu hoch ist?

Pflegende Angehörige brauchen leicht zugängliche Informationen, aber auch Unterstützung (z.B. von ihrem Arbeitgeber). Nur Arbeit und Ausbildung garantieren dem Einzelnen eine planbare Zukunft. Was die Gesellschaft in dieses Ziel investiert, zahlt sich vielfach und garantiert aus. Wir müssen in Germering auch dafür sorgen, dass alle über Bildungsangebote, Rechtsansprüche und Hilfsangebote informiert sind.

Unsere Ziele:

  • Aktivierung von Geldern und Netzwerken durch die Stadt zur Schaffung inklusiven Wohnraums, Verbesserung des ÖPNV und der klimafreundlichen Bebauung
  • Bei der Verkehrsplanung sollen Fußgängerfreundlichkeit und Barrierefreiheit mehr im Vordergrund stehen als bisher
  • Bessere Verbreitung von Informationen über Beratungsangebote, ob digital oder mit Plakaten
  • Förderung des Austauschs über Bürgeranliegen, z.B. über ein Forum auf de
  • Ermöglichung einer unkomplizierten Mehrfachnutzung öffentlicher Räume, z.B. über eine passwortgeschützte digitale Plattform
  • Bessere Öffnungszeiten/Verfügbarkeit sowie Barrierefreiheit aller wichtigen Ämter
  • Niederlassung einer Außenstelle des Landratsamtes in Germering
  • Einrichtung und den Ausbau eines zeitgemäß organisierten Kinder- und Jugendparlaments in Germering - auch als inklusives und integratives Forum für Schüler*innen verschiedener Schularten zur Begegnung und zum Kennenlernen
  • Bürger*innen sollen sich in Germering sicher fühlen. Stadtplanung muss deshalb visionär und transparent sein. Visionär und transparent ist sie dann, wenn mittel- und langfristig geplant wird und Entscheidungen für Einzelschritte zur Diskussion gestellt werden. Sicher fühlen sich Bürger*innen, wenn Verabredungen eingehalten werden und um Kompromisse gerungen wird, denen Mehrheiten zustimmen können. Die Kernthemen jeder Planung sind Soziale Beziehungen, Gesundheit und Würdesowie Aktive Teilhabe.
  • Transparente Stadtplanung, in der Entscheidungen über Einzelschritte zur Diskussion gestellt werden: Baumaßnahmen müssen früher als bisher den Weg in den Stadtrat finden, damit frühzeitig öffentliche Diskussionen stattfinden können
  • Wirtschaftsunternehmen sollen sich mehr für ein soziales Miteinander in Germering engagieren.
  • Entwicklung von nachbarschaftlichen Pflegebetreuungsmodellen, um die in Germering vorhandene berufliche Kompetenz in der ambulanten Pflege allen verfügbar zu machen (mögliches Vorbild: Buutzorg, siehe buutzorg-deutschland.de)
  • Einführung einer festen Stelle für die psychosoziale Betreuung von Obdachlosen in Germering
  • Unterstützung der Ehrenamtlichen in den beiden Asylbewerber*innen-Unterkünften sowie Hinwirken auf die Öffnung von Germeringer Betrieben für Praktika und Unterstützung der bereitwilligen Betriebe bei der Zusammenarbeit mit den Behörden
  • Wiederaufnahme der Tradition der Stadtteilfeste als Möglichkeit zum gemeinsamen Feiern der Germeringer*innen
  • Bekennung der Stadt zu Europa, zur Hilfe für Menschen in Not, etwa mit Blick auf die Seenotrettung
  • Unterstützung des Hospizvereins und der Germeringer Sozialstiftung insbesondere bei der Realisierung eines Frauenhauses und Hospizes
Wirtschaft, Handel und Arbeit

Wirtschaft, Handel und Arbeit

Das Rückgrat der Wirtschaft und des Handels in Germering bilden überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, die einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand unserer Heimatstadt leisten und deshalb von uns unterstützt werden. Es müssen die regionalen Wirtschaftskreisläufe weiter gestärkt werden. Wir streben eine Verkehrsberuhigung in allen Stadtteilen an, um die Aufenthaltsqualität in den Straßen zu steigern. Wir stehen für eine Intensivierung des Stadtmarketings, um unsere Stadt attraktiv und lebenswert zu gestalten.

Bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen hat die Stadt Germering bereits eine Vorbildfunktion, die es zu erhalten gilt.

Unsere Ziele:

  • Die Stadt Germering soll ihre Vorbildfunktion bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen beibehalten und sie soll darauf drängen, dass diese Gestaltung von Arbeitsverträgen ebenfalls von anderen Arbeitgebern beachtet wird: Keine grundlos befristeten Arbeitsverhältnisse, Flexibilität bei der Arbeitszeit bei familiären Verpflichtungen (Pflege, Kinderbetreuung) oder sozialem Engagement.
  • Bei Ausschreibungen der Stadt sollen nur noch solche Anbieter zum Zuge kommen, die Ihren Mitarbeiter*innen mindestens Tariflöhne zahlen. Das gilt auch für die beauftragten Subunternehmen.
  • Bei der Beschaffung soll die Stadt darauf achten, dass sie Waren vor allen Dingen aus nachhaltiger Produktion von regionalen Herstellern bezieht.
  • Die regionalen Wirtschaftskreisläufe müssen gestärkt werden.
  • Der Samstagsmarkt muss ausgeweitet werden, um regionalen Anbietern mehr Platz zur Verfügung zu stellen.
  • Wir streben eine Kooperation der Vermieter von Einzelhandelsflächen an, damit bei der Vermietung durch entsprechende Abstimmung eine attraktive Mischung von Angeboten erreicht wird.
  • Wir wollen eine Verkehrsberuhigung in der Otto-Wagner-Str. für mehr Aufenthaltsqualität, um dem Einzelhandel und der Gastronomie mehr Außenflächen zur Verfügung zu stellen. Auf den Verkehrsflächen sind alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt.
  • An verkaufsoffenen Sonntagen sollen alle Geschäfte - nicht nur die in der Innenstadt - in Germering öffnen dürfen.
  • Generell soll die Genehmigungspraxis bzgl. Nutzung von Außenflächen für den Einzelhandel und die Gastronomie weniger restriktiv gehandelt werden.
  • Wir wollen, dass die Grundstücke im Gewerbegebiet Nord von der Stadt angekauft werden, um die Ansiedlung von jungen und innovativen Unternehmer*innen gezielt fördern zu können.
  • Die Position des Wirtschaftsreferenten soll aufgewertet werden und einer entsprechend qualifizierten Fachkraft zugeordnet werden. Die bereits eingerichtete Stelle wird aufgewertet, wobei auch der Bereich der Digitalisierung mit berücksichtigt wird.
Digitalisierung

Digitalisierung

Die Digitalisierung wird die Zukunft der Stadt Germering entscheidend prägen. Durch diese moderne Technologie werden Daten schnell verknüpft und somit Verbesserungen in der Kommunikation, in der Energieeinsparung und im Umweltschutz ermöglicht. Sie schafft außerdem neue Arbeitsplätze für IT-Techniker*innen. Germering ist Sitz mehrerer weltweit agierender IT-Firmen, die über schnelle, sichere und stabile Datenleitungen verfügen müssen. Auch die Bürger*innen haben ein großes Interesse daran, dass solche Datenleitungen ihnen zur Verfügung gestellt werden. Die SPD will, dass die entstehenden neuen Strukturen für alle Bürger*innen ein Gewinn sind und alle Maßnahmen ergriffen werden, um Gefahren zu verhindern und Bedenken zu zerstreuen.

Unsere Ziele:

  • Installierung eines leistungsfähigen Breitbandnetzes
  • flächendeckender Mobilfunkempfang in allen Stadtteilen
  • Berücksichtigung dieser Technologie in der Planung neuer Baugebiete
  • Inanspruchnahme der entsprechenden Förderprogramme des Freistaats, des Bundes und der EU
  • Einrichtung eines digitalen Marktplatzes für eine schnelle Verbindung zur Verwaltung, anderen Behörden, Unternehmen und allen Mitbürger*innen
  • Übertragung wichtiger städtischer Veranstaltungen im Internet für Menschen, die an die Wohnung gebunden sind
  • Beratungsangebote für interessierte Germeringer Bürger*innen, um mit der digitalen Technik vertrauter zu werden
  • Benutzerfreundlichere Gestaltung und Ausweitung der digitalen städtischen Dienstleistungen (z.B. Webseiten)
  • Förderung von Projekten und Bildungsangeboten zur Medienkompetenz und digitalen Bildung für Kinder, Jugendliche, Berufstätige und Senioren
Schulen, Kinderbetreuung, Kindergärten, Mittagsbetreuung

Schulen, Kinderbetreuung, Kindergärten, Mittagsbetreuung

Familie ist da, wo Kinder sind! Frühkindliche Bildung, Förderung und Erziehung ist für die SPD Germering eine Herzensangelegenheit. Der Kita-Besuch, egal ob Krippe, Kindergarten oder die Nachmittagsbetreuung im Hort, in der Mittagsbetreuung oder in der Ganztagsschule sehen wir als Bildungs- und Erziehungsauftrag an. Kostenfreiheit entlastet Familien. Dabei ist es auch  von höchster Wichtigkeit, qualifiziertes, professionelles und gut ausgebildetes Personal einsetzen zu können. Mehr Respekt und Anerkennung für Mitarbeiter*innen in diesem Bereich - sowohl ideell als auch finanziell - ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

In den letzten Jahren ist der Ausbau von Kita-Plätzen in Germering enorm vorangetrieben worden. Nach wie vor ist es aber äußerst wichtig bei jeder neuen Baumaßnahme den zusätzlichen Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen zu ermitteln und zu schaffen.

Auch die Bereitstellung einer angemessenen Anzahl von integrativen Plätzen für Kinder mit Behinderung ist eine weitere Herausforderung, der wir uns zunehmend zu stellen haben. Der Inklusionsgedanke soll in jeder Kindertagesstätte verankert sein.

Bedarfsgerechte Öffnungszeiten in den Kindertagesstätten halten wir für unabdingbar, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet ist. Allerdings ist das Wohl des Kindes die wichtigste Grundlage und nicht jedes Kind verkraftet einen zu langen Aufenthalt in der KiTa.

Die SPD Germering steht für chancengleichen Zugang zur Bildung. Auch wenn die Sanierung und Erweiterung unserer Grund- und Mittelschulen in Germering stetig vorangetrieben wird, ist dennoch der Bau einer neuen Grundschule am Kreuzlinger Feld dringend notwendig, um dem steigenden Bedarf durch die innerstädtische Verdichtung und dem neuen Baugebiet gerecht zu werden, aber auch um die bereits bestehenden Grundschulen zu entlasten.

Unsere Ziele:

  • Kostenfreie Kinderbetreuung in allen Einrichtungen
  • Einrichtung einer Fachakademie für Sozialpädagogik zur Ausbildung von Erzieher*innen
  • Bessere finanzielle und ideelle Anerkennung der Mitarbeiter*innen in diesem Bereich
  • Ermittlung des zusätzlichen Bedarfs an Kinderbetreuungsplätzen ab dem 1. Lebensjahr bei jeder neuen Baumaßnahme (z.B. am Kreuzlinger Feld)
  • Einführung eines verbindlichen letzten Kindergartenjahres vor der Einschulung
  • Bereitstellung einer angemessenen Anzahl von integrativen Plätzen für Kinder mit Behinderung oder von Behinderung bedrohten Kindern sowie eine entsprechende Aus- und Weiterbildung der pädagogischen Betreuungskräfte
  • Ausbau der Sprachförderung in Germeringer Kitas
  • Bedarfsgerechte Öffnungszeiten in den Kitas um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten
  • Bau einer neuen Grundschule am Kreuzlinger Feld, welche den Anforderungen einer Ganztagsschule sowohl im gebundenen als auch im offenen Bereich entspricht. Diese muss neben dem Bedarf durch das Baugebiet auch dem zusätzlichen Bedarf durch die innerstädtische Verdichtung gerecht werden, was zu einer Entlastung der bestehenden Grundschulen führt.
  • Förderung der Jugendsozialarbeit an jeder Grund- und Mittelschule
  • Einsatz für einen sicheren Schulweg für unsere Kinder und somit Entschärfung gefährlicher Verkehrspunkte und Förderung der Schulweghelfer
Sport, Freizeit und Ehrenamt

Sport, Freizeit und Ehrenamt

Germering bietet seinen Bürger*innen viele Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Insbesondere die Germeringer Sportvereine sorgen durch die überwiegend ehrenamtlich geleistete Arbeit für ein breites Sportangebot in Germering, das allen Bürger*innen zugutekommt. Die im Breiten- und Leistungssport erzielten sportlichen Erfolge sind ein Aushängeschild für Germering. Die Sportangebote für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen sorgen für Teilhabe.

In Germering finden Freizeitsportler*innen durch die Nähe zum Grünen ideale Voraussetzungen für ihre sportliche Betätigung. Unser Ziel ist es, durch geeignete Maßnahmen das Sporterlebnis und die Sicherheit von Freizeitsportler*innen beständig zu verbessern. Des Weiteren setzen wir uns für den Erhalt und die Instandhaltung aller bestehenden Germeringer Sportstätten wie des Freibads, des Hallenbads oder des Polarioms ein.

Alle der ungefähr 170 Germeringer Vereine, unabhängig davon, ob sie sportlich, kulturell oder sozial ausgerichtet sind, tragen durch ihr Angebot zur Lebensqualität in Germering bei. Die Germeringer Vereine leisten dabei auch einen wesentlichen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in Germering, da sie als Orte der Gemeinschaft und Begegnung integrativ wirken und beispielsweise in der Jugendarbeit gesellschaftliche Probleme aufgefangen werden. Diese enorme Leistung der Germeringer Vereine möchten wir in Zukunft stärker anerkennen, indem wir Vereine bei der Professionalisierung ihrer ehrenamtlich tätigen Mitglieder und Trainer*innen finanziell unterstützen und eine stärkere finanzielle Förderung für pädagogische Projekte in der Jugendarbeit einrichten.

Unsere Ziele:

  • Erhalt und Instandhaltung der Germeringer Sportstätten
  • Weiterer Ausbau des Freizeit- und Sportangebots am Germeringer See (z.B. durch die Einrichtung eines Trimm-Dich-Pfads)
  • Perspektivisch die Schaffung einer öffentlichen Sauna
  • Schaffung eines zentral gelegenen Biergartens in Germering
  • Schaffung eines Fördertopfes für Vereine zur finanziellen Unterstützung bei der Professionalisierung von ehrenamtlich tätigen Mitgliedern (z.B. durch die anteilige Übernahme der Lehrgangskosten)
  • Schaffung eines Fördertopfes, aus dem Vereine finanzielle Unterstützung für pädagogische Projekte in der Jugendarbeit beantragen können (z.B. Projekte zum respektvollen Umgang miteinander, zur Rassismus-Prävention oder zur Drogen- und Doping-Aufklärung)
  • Ausweitung der Öffnungszeiten der Germeringer Sportstätten unter Berücksichtigung gerechtfertigter Interessen von Anwohner*innen
  • Finanzielle Unterstützung von Vereinsmitgliedern, die sich den Mitgliedsbeitrag nicht leisten können
  • Unterstützung von Vereinen bei der Zusammenarbeit untereinander (z.B. durch einen „Runden Tisch Sport“)
Kultur

Kultur

Das Kulturangebot Germerings ist sehr breit gefächert und vielfältig. Neben der professionell geleiteten Stadthalle bietet die Stadtbibliothek u. a. Teilnahme an wiederkehrenden Lesungen, an diversen Ausstellungen und unter dem Programm „Vielfalt leben“ das Kennenlernen verschiedenster Kulturen und Bräuche.

Einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben leisten auch die vielen Germeringer Vereine wie Chorgemeinschaft Unterpfaffenhofen-Germering, Konzertchor, Germeringer Kammerorchester, Stadtkapelle Germering, um nur einige zu nennen.

Die Attraktivität des Angebots der Volkshochschule spiegelt sich in der stetig ansteigenden Teilnehmerzahl wider.

Das Stadtmuseum bietet neben der archäologischen Dauerausstellung immer wieder Sonderausstellungen und diverse Vorträge an.

Alle kulturellen Institutionen und Organisationen sowie die Kirchen in Germering leisten bewundernswerte Arbeit. Beispiel: Verein Mariensäule

Unsere Ziele:

  • Das Angebot der Stadthalle mit ihren attraktiven und künstlerischen Veranstaltungen beibehalten
  • Einrichtung einer Kammeroper in der Stadthalle
  • Die Bibliothek weiterhin finanziell und personell gut ausstatten.
  • Die Attraktivität des Roßstalls nach wie vor fördern
  • Förderung der Erwachsenenbildung durch Unterstützung der VHS
  • Dauerhafte Förderung des Stadtmuseums sowie der kulturellen Germeringer Vereine wie Sinfonisches Blasorchester, Stadtkapelle, Germeringer Kammerorchester, Chorgemeinschaft Unterpfaffenhofen-Germering etc.
  • Ortsansässige Künstler durch Ankauf ihrer Werke unterstützen
  • Bereitstellung von Räumlichkeiten für die malenden und musizierenden Künstler sowie für alle Kunstschaffenden, um das reichhaltige Angebot an kulturellen Veranstaltungen nutzen zu können
  • Errichtung eines Kulturcafés – evtl. in der ehemaligen Kaserne – als Treffpunkt für die verschiedenen in Germering ansässigen Kulturschaffenden und Kulturempfänger
  • Den hohen Standard des Germeringer Kulturlebens zu erhalten und angemessen zu fördern ist Ziel der Germeringer SPD.