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Zum politischen Ascherdonnerstag empfing die SPD Germering einen ganz besonderen Gast: Jean Asselborn, ehemaliger Außenminister und Vizepremierminister Luxemburgs war gekommen, um die Sozialdemokraten und im Kommunalwahlkampf zu unterstützen. Als Spitzenpolitiker hatte er über 20 Jahre lang die europäische Politik geprägt. Zuvor war er jedoch ebenso lange Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Steinfort gewesen, was ihn laut eigener Aussage bestens auf die große Bühne vorbereitet hat. Denn nirgendswo sei Politik so ehrlich, wie vor der eigenen Haustüre.

Bei seinem letzten Halt durch mehrere Stationen Oberbayerns fand er gleich lobende Worte für Germering: „Besser als in Paris“! – diese Aussage bezog sich ehrlicherweise auf das Abendessen des Stadthallen-Restaurants Sapore, jedoch stieß ihm direkt der lebendige Wahlkampf ins Auge, was ihn an seine Anfänge in der Kommunalpolitik erinnerte.

Im Forum diskutierte er gemeinsam mit SPD-Oberbürgermeisterkandidat Daniel Liebetruth und dem Publikum über die großen Themen unserer Zeit. Russlands Krieg gegen die Ukraine, der Zerfall der US-amerikanischen Demokratie unter Trump und die daraus resultierenden Konsequenzen für die NATO. All dies könne sicher nicht auf kommunaler Ebene entschieden werden, jedoch merkte Asselborn an, dass Städten und Gemeinden gerade in Krisenzeiten eine wichtige Rolle zukommt.

Jean Asselborn:

„Unsicherheiten und Ängste können am besten durch konsequente Sozialpolitik vor Ort überwunden werden. Wenn die Menschen spüren, dass sich ihre Nachbarinnen und Nachbarn für ein besseres Miteinander einsetzen, stärkt das die Demokratie von Grund auf“.

In Liebetruth spiegle sich viel von dem wider, was ihn selbst damals dazu bewegt habe, als Bürgermeister zu kandidieren. Als Germeringer Lehrer und Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt sei er bestens qualifiziert, um die wichtige Aufgabe des Stadtoberhauptes zu übernehmen, so Asselborn.

Bei einem erfolgreichen Wahlausgang möchte er die Germeringer SPD erneut besuchen kommen. Ob dies auch gelingt, wird sich dann am 8., oder spätestens am 22. März zeigen.

Mitten im Kommunalwahlkampf wird kein Blatt vor den Mund genommen: Es geht um die Frage, wie wir mit guter Politik das Miteinander vor Ort stärken und für mehr Solidarität und Menschlichkeit sorgen können – in Germering, in Bayern und in Europa.

Als Hauptredner begrüßen wir Jean Asselborn, der als Vize-Premierminister Luxemburgs & dienstältester Außenminister Europas fast zwei Jahrzehnte lang die europäische Politik entscheidend geprägt hat. Mit seiner direkten, ehrlichen Art spricht er darüber, warum gerade jetzt die Stimme der Vernunft, der sozialen Gerechtigkeit und des Zusammenhalts lauter werden muss – und warum Kommunen unter nationalen Abschottungstendenzen besonders leiden.

Im Zusammenspiel mit unserem Oberbürgermeisterkandidaten Daniel Liebetruth zeigen die beiden, wo Europa im Alltag vor Ort sichtbar wird und wie soziale Politik auf allen Ebenen die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessert.

Wie es die Tradition verlangt, darf mit zugespitzten Worten, klaren Ansagen und einer guten Portion politischem Witz gerechnet werden. Denn Demokratie lebt von Diskussion, Haltung und Leidenschaft – und genau das wollen wir an diesem Abend zeigen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzuhören, mitzulachen und mitzureden.
Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18:30 Uhr.

Die SPD Germering lädt herzlich ein zum Faschingscafé

🗓️ am Faschingssonntag, 15. Februar 2026 um 15:00 Uhr
📍im SPD-Büro, Eugen-Papst-Straße 4, 82110 Germering


Bei Kaffee und Kuchen ☕🍰 möchten wir in entspannter Atmosphäre mit Ihnen ins Gespräch kommen. Nutzen Sie die Gelegenheit, unseren Oberbürgermeisterkandidaten Daniel Liebetruth persönlich kennenzulernen und sich über aktuelle Themen im Kommunalwahlkampf auszutauschen.


Eine Teilnahme ist selbstverständlich kostenfrei und wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag mit Ihnen!

Ihre SPD Germering

Wie kann Germering handlungsfähig bleiben, obwohl Aufgaben und Investitionsbedarf stetig wachsen?

Wir klären auf, welche Spielräume die Stadt heute hat, wo Grenzen liegen und welche Rolle der Freistaat Bayern sowie der Bund dabei spielen.

Unser Oberbürgermeisterkandidat Daniel Liebetruth wird darstellen, wie sich die Haushaltslage Germerings entwickelt hat, welche Projekte Priorität haben und warum aus seiner Sicht gezielte Investitionen in Kinderbetreuung, bezahlbares Wohnen, soziale Infrastruktur, Klimaschutz und eine starke lokale Wirtschaft notwendig sind. Dabei geht es auch darum, wie wir verantwortlich planen wollen, ohne die Stadt dauerhaft zu überlasten.

Als besonderen Gast begrüßen wir den SPD-Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Michael Schrodi. Als Finanzexperte wird er uns darlegen, wie die kommunale Finanzierung in Deutschland grundsätzlich funktioniert, welche Entlastungen und Förderprogramme es bereits gibt und an welchen Stellschrauben eine sozialdemokratisch geprägte Finanzpolitik ansetzen möchte, um Kommunen stärker zu unterstützen.

Für uns ist klar: Die Einnahmesituation muss verbessert werden, um Investitionen vor Ort langfristig zu sichern. Gleichzeitig muss der Freistaat Bundesgelder ohne Abzüge an die Kommunen weitergeben, damit Investitionen dort geschehen, wo sie einen echten Unterschied machen.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und sind bei Rückfragen gerne per Mail info@spd-germering.de zu erreichen.

Am 4. Februar 2026 findet im Nachtasyl in Germering eine öffentliche Gesprächsveranstaltung zum Thema Integration statt. Im Mittelpunkt steht der Austausch über gelungene Integration in Germering: Welche Angebote haben Menschen mit Migrationsgeschichte konkret unterstützt? In welchen Bereichen ist die Stadt bereits gut aufgestellt – und wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Germering ist eine vielfältige Stadt, in der Menschen mit unterschiedlichen Migrationsbiografien leben: Zugewanderte aus EU-Staaten, internationale Fachkräfte, Menschen aus Familien mit langer Einwanderungsgeschichte sowie Personen mit Flucht- oder Vertreibungserfahrungen. Entsprechend dem Motto der Veranstaltung soll mit Menschen gesprochen werden – nicht über Menschen. Unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen stehen dabei gleichberechtigt nebeneinander. Nach einem kurzen Einführungsvortrag werden Beispiele gelungener Integration vorgestellt. In anschließenden Gesprächsrunden an kleinen Tischen besteht die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen zu teilen, bestehende kommunale und zivilgesellschaftliche Angebote zu reflektieren und gemeinsam zu diskutieren, wie Integrationsarbeit in Germering weiterentwickelt werden kann. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Migrationsgeschichte. Ziel ist ein offener, respektvoller und sachlicher Dialog über Integration als gemeinsame kommunale Aufgabe.

Die SPD-Bezirkstagsfraktion Oberbayern hat am 16. Januar 2026 zum sechsten Mal ihren Sozialpreis verliehen. In der Stadthalle Germering wurde Dr. Sabine Schomburg, langjährig ehrenamtlich engagierte Germeringerin und Mitglied der SPD Germering, mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der Sozialpreis ist insgesamt mit 1.500 Euro dotiert.

Gewürdigt wurde Sabine Schomburg für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement, insbesondere im Arbeitskreis Asyl Germering, wo sie sich seit vielen Jahren intensiv einbringt. Dort unterstützt sie geflüchtete Kinder, Jugendliche und Familien – vor allem in entscheidenden schulischen Phasen – und begleitet Familien auch bei Behörden-, Schul- und Arztterminen. Ihr Engagement steht beispielhaft für gelebte Solidarität und soziale Verantwortung vor Ort.

Darüber hinaus trägt Sabine Schomburg seit sechs Jahren Verantwortung im Vorstand der AWO Germering, deren Vorsitzende sie seit 2024 in einer Doppelspitze ist. Bereits zuvor engagierte sie sich unter anderem als ehrenamtliche Hausaufgabenhelferin und übernahm in schwierigen Phasen zusätzliche Verantwortung.

Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro spendet Sabine Schomburg vollständig an die AWO Germering, zweckgebunden für kostenloses Schulessen für Kinder aus einkommensschwachen Familien.

Die persönliche Laudatio hielt Daniel Liebetruth, Co-Vorsitzender der AWO Germering. Er würdigte Schomburgs Verlässlichkeit und ihr Engagement mit den Worten:

„Sabine wird dann gerufen, wenn es schwierig wird – und sie bleibt. Geduldig, zuverlässig und über Jahre hinweg. Für viele junge Menschen hat ihr Einsatz entscheidend dazu beigetragen, dass Bildungswege gelingen.“

In ihrer Dankesrede sprach Sabine Schomburg offen über die Herausforderungen ehrenamtlicher Arbeit im Asylbereich:

„Engagement für geflüchtete Menschen erfährt nicht immer nur Zustimmung. Umso wichtiger ist es, dass wir Integration unterstützen und Biografien stärken – gerade bei Kindern und Jugendlichen.“

Sie betonte zudem die politische Verantwortung, Teilhabe zu sichern:

„Es kann nicht sein, dass Menschen arbeiten und sich trotzdem kein Schulessen oder keine Klassenfahrt leisten können. Arbeit muss sich lohnen – und Schulessen sollte für alle Kinder kostenlos sein.“

Der zweite Preis ging an Jonah Werner für sein Engagement bei „Athletes for Ukraine“, einem Zusammenschluss von Sportlerinnen und Sportlern, die Hilfslieferungen in die Ukraine organisieren und sich für internationale Solidarität einsetzen.

Die Festrede des Abends hielt die Landtagsabgeordnete Christiane Feichtmeier, die die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorhob und politische Unterstützung für Engagierte einforderte.

Die SPD Germering gratuliert ihrer Genossin Sabine Schomburg herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung.

 

Foto von links nach rechts: Bezirksrat Matthias Bonigut, Bezirksrätin Johanna Schachtl, Daniel Liebetruth (SPD Germering) Jonah Werner (Athletes for Ukraine), Dr. Sabine Schomburg (AWO Germering, AK Asyl), Bezirksrätin Irmgard Hofmann, Bezirksrätin Andrea Mickel, Hiltrud Broschei (Stifterin des Preises), MdL Christiane Feichtmeier